Ich sehe Menschen, die Obdachlos sind.
Wie kann ich unterstützen?
Obdachlosigkeit wird in unserer Gesellschaft stigmatisiert und kriminalisiert. Obdachlose Menschen werden oft respektlos behandelt und sind Betroffene von gewalttätigen Übergriffen. Ihre Menschenrechte werden permanent verletzt.
1. HINSCHAUEN
Mit einem Lächeln und: „Hallo, wie geht’s?“ kannst du ein Gespräch beginnen. Mit der Frage: „Brauchst Du was?“ kann es weiter gehen.
Frage eine Person, ob sie ungewollt im Freien schläft und eine Abholung in eine Notunterkunft wünscht – und kontaktiere die
Berliner Kältehilfe
0157 80 59 78 70
Egal zu welcher Jahreszeit!
Bleibe ruhig und freundlich.
Wenn akut Gefahr besteht, die Person z. B. sichtbar verletzt ist oder nicht atmet, rufe den Rettungsdienst (112).
2. ZUHÖREN
Respektiere das Selbstbestimmungsrecht der Person. Wenn jemand Dein Angebot ablehnt oder einfach nicht auf Deine Kontaktaufnahme reagiert, respektiere diese Entscheidung. Die Gründe für die Zurückweisung kennst Du nicht.
Jede Person bestimmt selbst, was für sie am besten ist!
3. GEMEINSAM HANDELN
Wenn du feststellst, dass Du alleine nicht weiterhelfen kannst, Dir aber Sorgen machst, dann kontaktiere – nach Rücksprache mit der Person – Nachbar*innen, Beratungsstellen oder Vereine, die sich für obdachlose Menschen einsetzen.
Es stehen viele Möglichkeiten zur Verfügung, auf die Du zugreifen kannst. Entscheide nicht über den Kopf der Person hinweg – vergewissere Dich, welche Unterstützung sie sich wünscht!
An wen kann ich mich wenden?